Meldungen

Radiosendung auf SR Kulturradio

"Vom Neandertal in die Philharmonie" am 28.6.2018:

«Wenn es um die Themen Musik und Gehirn, und die vielfältigen, komplexen Beziehungen der beiden Bereiche geht - gehört er zu den absoluten Koryphäen auf dem Gebiet: der Mediziner und Musikphysiologe Prof. Eckart Altenmüller, Direktor des Instituts für Musikphysiologie und Musikermedizin an der Hannoveraner Musikhochschule.

In zahllosen Studien und Publikationen hat er spannende und wertvolle Erkenntnisse auf dem Gebiet der Hirnforschung in Zusammenhang mit Musikwahrnehmung und Musikpraxis gewonnen, arbeitet am Aufbau einer überregionalen Spezialambulanz für Musiker-Erkrankungen, forscht zur Sensomotorik des Klavierspiels, der Großhirnverarbeitung von Zeitstrukturen oder zu Veränderungen der Musikwahrnehmung nach Schlaganfällen.

Seine wissenschaftliche Neugierde ist unstillbar, eine Veröffentlichung folgt der nächsten. Erkenntnisse aus über 15 Jahren Arbeit sind in ein neues, umfassendes Buch eingeflossen - "Vom Neandertal in die Philharmonie - warum der Mensch ohne Musik nicht leben kann".»

Hier geht es zur Aufzeichnung der Sendung

Vom Neanderthal in die Philharmonie

Neues Buch über Stellenwert der Musik: "Ganz wichtiger sozialer Klebstoff."

 

Hören Sie hier einen Beitrag des Dlf über das neue Buch von Prof. Dr. med Altenmüller:

http://www.deutschlandfunk.de/neues-buch-ueber-stellenwert-der-musik-ganz-wichtiger.1993.de.html?dram:article_id=416352

Musikergesundheit -- Konferenz in Helsinki

Vom 14. bis 16. Juni 2018 findet in Helsinki, Finnland, eine Konferenz zur Musikergesundheit und -performanz statt. Die Veranstaltung wendet sich sowohl an Musiker als auch an Musikmediziner. Nähere Informationen finden Sie hier.

"Was Musik mit uns macht": KlassikPlus auf BR Klassik mit Prof. Altenmüller

"Was passiert beim Musizieren in unserem Gehirn? Wieso schämen sich Jugendliche oftmals beim Singen? Warum haben durchschnittlich mehr Chinesen als Europäer das absolute Gehör? Der Neurologe Eckart Altenmüller von der Universität Hannover forscht zum Thema Gehirn und Musik und erklärt die wichtigsten Zusammenhänge. Tickt ein Musikergehirn wirklich anders oder steckt vielleicht in jedem von uns das Zeug zum Virtuosen?"

Hier können Sie die Sendung KlassikPlus vom 25. Januar 2018 auf BR Klassik nachhören.

"Endlosschleifen im Kopf"

Beitrag zum Thema Ohrwurm in SWR2 vom 10. Dezember 2017:

"Jeder kennt sie, kaum einer mag sie: Ohrwürmer. Schon länger beschäftigen sich Psychologen und Mediziner mit dem Phänomen. Inzwischen weiß man, wie sie in den Kopf hinein kommen und was man dagegen tun kann. Musikforscher aus Hannover versuchen nun auch zu erklären, was neuronal im Kopf vor sich geht, wenn eine Melodie in Schleife läuft. Leonie Seng fasst den aktuellen Stand der Forschung zusammen."

Hier zum Nachhören.

 

Freitag, 12.07.2013 10:47 - Alter: 5 Jahre

Neuer Artikel in frontiers in Human Neuroscience

The influence of chronotype on making music: circadian fluctuations in pianists' fine motor skills Floris T. Van Vugt, Katharina Treutler, Eckart Altenmüller und Hans-Christian Jabusch

Abstract

Making music on a professional level requires a maximum of sensorimotor precision. Chronotype-dependent fluctuations of sensorimotor precision in the course of the day may prove a challenge for musicians because public performances or recordings are usually scheduled at fixed times of the day. We investigated pianists' sensorimotor timing precision in a scale playing task performed in the morning and in the evening. Participants' chronotype was established through the Munich Chrono-Type Questionnaire, where mid-sleep time served as a marker for the individual chronotypes. Twenty-one piano students were included in the study. Timing precision was decomposed into consistent within-trial variability (irregularity) and residual, between-trial variability (instability). The timing patterns of late chronotype pianists were more stable in the evening than in the morning, whereas early chronotype pianists did not show a difference between the two recording timepoints. In sum, the present results indicate that even highly complex sensorimotor tasks such as music playing are affected by interactions between chronotype and the time of day. Thus, even long-term, massed practice of these expert musicians has not been able to wash out circadian fluctuations in performance.

Zuletzt bearbeitet: 15.08.2018

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